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Kartenlegen
Das Kartenlegen oder die Kartenlegekunst (auch Kartomanie genannt) ist ein Bestandteil der Wahrsagerei.
Viele Menschen sind auch heutzutage dem Mysterium des Kartenlegens und deren Treffsicherheit verfallen. Die Zigeuner beherrschten die Kunst des Kartendeutens und der Wahrsagerei schon sehr früh. Sie brachten die Kartomanie aus dem Osten nach Europa und verbreiteten das Kartenlegen rasch.
Aber wo stammte das eigentliche Kartenspiel her? Viele Spiele haben ihren Ursprung im alten China so auch das Kartenspiel, welches aus dem Würfelspiel hervorgegangen ist.
Es gibt eine Vielfalt von Wahrsagekarten. Das klassische Warsagedeck sind die Skatkarten (französisches Bild, 32 Blatt - Farben Karo, Herz, Kreuz und Pik). Jedes Blatt kann beim Kartenlegen mehrere Bedeutungen haben. Wie diese ausgelegt werden, hängt natürlich von der Intuition und der Erfahrung des Kartenlegers ab.
Welche Arten des Kartenlegens gibt es noch?
Die wohl berühmtesten Wahrsagekarten sind sicher die Tarot-Karten. Aber es gibt noch andere: Engelkarten, Feenkarten, Kipperkarten, Zigeunerkarten, Lenormandkarten. Bei den Bildsymbolen der Lenormandkarten findet man oft eine biedermeierliche Gestaltung. Das Deck besteht entweder aus 54 oder 36 Karten. Im deutschsprachigen Raum ist das kleinere Lenormand-Deck gebräuchlicher.
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